Mittwoch, 17. Mai 2017

Tag 11: Lugo... Tag der Ruhe

Am 11. Tag sollst du ruh'n und viele Kaffees reintun.

Gerade sitze ich in der Kneipe Roots & Boots, zu der auch die Herberge gehört. Sie liegt etwas außerhalb von Lugo, aber direkt am Jakobsweg. Darum laufen hier auch die Massen der Pilger vorbei. Auffällig ist, dass es meist ältere Semester sind, die dann nur mit einem Daypack wandern. Das Hauptgepäck lassen die sich dann von Herberge zu Herberge karren, womit diese dann auch reserviert werden.
Irgendwie halte ich von der Art des Pilgerns wenig bis überhaupt nichts, aber jeder wie er mag.
Der Trend, dass Pilgerreisen immer mehr in Mode kommen und sogar mittlerweile Reisebüros sich darauf spezialisieren, ist unverkennbar.... Leider. Es nimmt doch den Reiz und das sogar auf dem Primitivo, der eigentlich als ehrgeiziger Weg gilt.
Ich bin echt gespannt, was auf dem Hauptweg so abgeht. Man muss bedenken, dass jetzt noch keine Hauptsaison sind, die beginnt erst Mitte/Ende Juni.

Den Tag habe ich heute mit rumgammeln, essen und trinken verbracht. Natürlich habe ich auch Lugo besichtigt. 
Sehr interessant war die komplett begehbare, 2,2 km lange Stadtmauer rund um die Altstadt, die im 1. Jahrhundert entstanden ist und aufgrund des UNESCO Status in einem exzellenten Zustand ist. 
Ebenfalls beeindruckend war die Kathedrale. Schon von außen machte sie viel her, aber von innen übertrifft sie sogar die Kathedrale von Santiago und Burgos. Aber seht selber... 

Der Meilenstein an der Herberge
Pilgermassen kommen vorbei
Die alte Stadtmauer
Kathedrale von vorne
Wieder Stadtmauer
Die Stadtmauer von oben
Im Innenstadtbereich gibt es immer wieder solch verfallende Häuser

Die Kathedrale von der Stadtmauer aus gesehen



In der Kathedrale, die immens groß ist











Eine römische Badewanne


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