Nach einer sehr bescheidenen Nacht mit sehr wenig Schlaf sitze ich nun in irgendeinem Café irgendwo in Santander und schlürfe Café con leche und futtere dabei lecker Tortilla.
Aber der Reihe nach. Erst hatte ich tierischen Durst in der Nacht bekommen, der dann so groß wurde, dass ich die Wasserleitung angezapft habe. Nach gefühlt wenigen Minuten Schlaf kamen die verdammten Mücken und haben mich als Opfer der Nacht auserkoren.
Zwei konnte ich eine erfolgreich erlegen, die anderen erlegten dann mich. Später war es mir dann zu warm zum Schlafen also habe ich mich nur rumgewälzt.
Um 6:30 wurden dann die ersten Mitschläfer wach, natürlich mit bescheuertsten Wecktönen, die bis zum Timeout liefen.
Da ich keine Lust hatte, als Erster die Herberge zu verlassen, habe ich feixender Weise das treiben aus dem Hochbett in die Welt hinaus geappt.
Da waren sie wieder... Die Pilger im unheimlich peinlichen Outfit, die ganze Souvenierläden an Jacke, Rucksack und Hut mit sich rumtrugen, in 7/8 Hosen mit Socken und Sandalen durch die Welt liefen und natürlich die Jakobsmuschel umgehangen hatten.
Klar... Es waren Deutsche...
Da ich keine Lust hatte, als Erster die Herberge zu verlassen, habe ich feixender Weise das treiben aus dem Hochbett in die Welt hinaus geappt.
Da waren sie wieder... Die Pilger im unheimlich peinlichen Outfit, die ganze Souvenierläden an Jacke, Rucksack und Hut mit sich rumtrugen, in 7/8 Hosen mit Socken und Sandalen durch die Welt liefen und natürlich die Jakobsmuschel umgehangen hatten.
Klar... Es waren Deutsche...
Der Tag verlief mit etwas Sightseeing recht ereignislos. Oviedo ist aber auch eine sehr nette Stadt, die Partnerstadt von Bochum btw.
Abends wollte ich dann mal was essen, aber die Spanier halten ja bis 20:00 Mittagsschlaf. Bis dahin mussten Bier und Pinchos reichen. Dann ging es in eine angeblich so tolle Fressbude, die ich sehr ernüchternd fand. Das Essen war Ok, aber lange nicht sooo toll und dreisterweise waren alle Sachen auf der Rechnung mal 50-80 Cent teurer, als auf der Karte. Selbst das sonst kostenlose furztrockene Brot kostete extra. Sehr professionell war nur die Bedienung, nämlich darin, einen schnell abzuservieren. Auf die letzte Frage, ob es good war, konnte ich dann nur mit nein beantworten. Das war dem Kellner aber egal. Als ich ging, kamen zwei Deutsche rein und fragten mich, ob es toll war... Sie haben dann nicht da gegessen.
Zurück in der Herberge wollte ich eigentlich den Blog weiter schreiben, aber da waren Spanier im Aufenthaltsraum ... mit Wein
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