Montag, 15. Mai 2017

Tag 9: Grandas de Salime - Fonsagrada

Kurz: Kacke...
Der Reihe nach: Heute war ich schon um 7:30 Uhr auf der Piste, da ich befürchtete, dass ich laaaaaange brauche mit dem behinderten Shint Splint.
So war es auch. Der Weg ging bis zur Halbzeit pervers kräftig bergauf. Wieder mal musste ein Pass erklommen werden, nämlich der 1112 m hohe Alto del Acebo. Immer wenn ich dachte, so... höher geht es nicht mehr... Ätsch - Arschkarte. Natürlich ging es noch höher.
Dann war es so weit: Die Grenze zu Galicien wurde überschritten. Ich habe Asturien durchlaufen und befinde mich in Galicien, der Provinz, wo auch Santiago zu gehört.
Wo es bergauf geht, geht es auch bergab und das geht jetzt gar nicht mehr. Ich habe mir eine Ibu einwerfen müssen, sonst wäre nichts mehr gelaufen. 

Die letzten 10 km waren dann wirklich ätzend. Die Landschaft hat wirklich ihr bestes gegeben, aber den Sinn danach hatte ich da nicht.
Kurz vor dem Ziel ging es wieder 120 Höhenmeter auf 1 km Strecke hoch. Da habe ich nur noch geflucht.
Dafür bin ich in einer super Herberge mit echten Decken und Kopfkissen, also nix im Schlafsack schlafen.

Auch die Küche war super ausgestattet, so das ich mit zwei weiteren Pilgern beschlossen habe, selber zu kochen. Letztlich wurden 9 satt und ich habe für meine Spaghetti Bolognese von einem nüchternen Italiener nur Lob erhalten.



Immer schön auf dem Weg bleiben.

Hühner mit Hosen an.






Das ist die Grenze zwischen Asturien und Galicien...



Galicische Meilensteine mit Kilometerangabe nach Santiago. Witzig: Das Muschelsymbol zeigt jetzt anders herum nach Santiago. Bisher war der Knotenpunkt der Strahlen die Richtungsangabe.


Solch faule Säcke liegen ständig im Weg rum.






Mein Motto...


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