Samstag, 13. Mai 2017

Tag 7: Campiello - Berducedo

Heute wurde ich um 5:40 Uhr von beknackten, irren, rücksichtslosen Spaniern geweckt, die sich auf den Weg machten... Natürlich maximal laut und hell. Die hätten sogar das große Licht angemacht, wenn es nicht komplett gesperrt gewesen wäre. Irgendwas haben die verloren und immer wieder kamen die mit mehr Licht zurück, bis sich ein anderer Spanier lautstark mit denen in der Küche angelegt hat. Das waren auch die Idioten, die sich gestern um 21:00 Uhr für jeden zu lauten Furz beschwert haben.

Egal, ich war mit 7:30 Uhr an einem eiskalten (1°) aber klaren morgen auf der Piste und schnell ging es in die grandiose Berglandschaft.
An der Stelle, wo man sich zwischen alten und neuen Weg entscheiden musste, stand ein oller Deutscher und fragte, wohin er gehen sollte. Er kam mit mir mit und laberte mich ohne Ende zu ... nicht schon wieder.
Irgendwann wurde es mir zu blöde und habe dann einen Zahn zugelegt und mein Normaltempo eingelegt. 

Der Weg war herrlich, trotz Sturm auf dem Berggrat und leichtem Regen beim Abstieg.
Die knapp 29 km bin ich ohne Pause durch gelaufen war um 14:00 in der Herberge.
Das war gut so, denn hier trifft auch die Route dazu, die den Weg über den Pass in zwei Tagen machen. Die Herberge war also schnell ausgebucht.
Das Pilgermenü war noch nie so geil. Das T-Bone alleine wäre die 10 Euro wert gewesen.
Hier habe ich auch sehr nette neue Bekanntschaften aus dem Allgäu gemacht und jetzt trinke ich mir einen Orujo Hierbas gegen die Schmerzen und lasse Bilder sprechen.



























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