Horror... Diese Massen an Pilgern....
Mit einem quadratischem Schädel bin ich um 6:30 gestartet und konnte einen schönen Sonnenaufgang erleben.
Aber dann kamen die 100km-Pilger aus ihren Löchern. Es war echt grotesk. Kaum ein Pilger trägt noch einen Tourenrucksack, sondern maximal ein Daypack. Dabei sind sie entweder so eingekleidet und ausgestattet, dass sie den dritten Weltkrieg überleben würden oder sie laufen in Leggins und Flip Flops rum.
Nicht wenige tragen einen ganzen Souvenirshop mit sich rum, was wirklich nur albern wirkt. Aber natürlich sind das die lautesten Leute und machen eine ätzende Stimmung.
Als eine Gruppe finster ausschauender Rentner überholt habe, hört ich wie einer sagte, schau mal, wieder so ein Pseudopilger und Anfänger... Der hat keine Muschel an seinem Rucksack.
Ich habe dann bestätigt, dass ich totaler Anfänger wäre und habe auch gefragt, ob ich noch auf dem Camino wäre.
Eine Frau meinte dann zu ihrem Mann, dass er bei mir vielleicht falsch liegen könnte. Da musste ich doch grinsen und auf die Antwort, dass ich vom Primitivo käme, kam die Rückfrage, was das denn sei?
Ich habe dann bestätigt, dass ich totaler Anfänger wäre und habe auch gefragt, ob ich noch auf dem Camino wäre.
Eine Frau meinte dann zu ihrem Mann, dass er bei mir vielleicht falsch liegen könnte. Da musste ich doch grinsen und auf die Antwort, dass ich vom Primitivo käme, kam die Rückfrage, was das denn sei?
So ging es dann weiter und vor den Herbergen warteten dann auch die Kleinbusse, die die Pilger von Bar zu Bar fahren, damit sie die notwendigen Stempel bekommen.
Nach 28 km habe ich dann bei hochsommerlichem Wetter die Herberge erreicht, in der ich meinen 40. Geburtstag begonnen habe. Hier habe ich auch die totale Mondfinsternis erlebt.
Gleich werde ich nochmal Pizza essen und früh schlafen gehen.
Morgen geht es dann nach Santiago, was nur noch 20 km entfernt ist.
Morgen mittag werde ich dann aber nicht nach Finisterre gehen, sondern den Bus bis nach Cee nehmen, um die letzte Etappe bis nach Finisterre zu gehen. Das Bein nervt doch zu sehr und vermiest mir sicher die Lust am gehen.
Vielleicht gehe ich von Finisterre nach Muxia, wenn das Schienbein geheilt ist.
Sonnenaufgang... Mein erster auf diesem Camino
Auf dem Frances sind die Rastplätze wie geleckt. Natürlich gibt es davon auch reichlich. Vieles davon wird mit EU Geldern finanziert, da der Camino Frances auch ein Kulturerbe ist.
Ein schöner Valtra mit Forstfräse
Menschenmassen
Ein Bus vor einer Bar, der die Pilger nach dem Stempeln zur nächsten Station fährt.
Menschen ohne Ende, aber kaum einer mit Tourenrucksack.
Berittene Pilger...
Gleich werde ich nochmal Pizza essen und früh schlafen gehen.
Morgen geht es dann nach Santiago, was nur noch 20 km entfernt ist.
Morgen mittag werde ich dann aber nicht nach Finisterre gehen, sondern den Bus bis nach Cee nehmen, um die letzte Etappe bis nach Finisterre zu gehen. Das Bein nervt doch zu sehr und vermiest mir sicher die Lust am gehen.
Vielleicht gehe ich von Finisterre nach Muxia, wenn das Schienbein geheilt ist.
Sonnenaufgang... Mein erster auf diesem Camino
Auf dem Frances sind die Rastplätze wie geleckt. Natürlich gibt es davon auch reichlich. Vieles davon wird mit EU Geldern finanziert, da der Camino Frances auch ein Kulturerbe ist.
Ein schöner Valtra mit Forstfräse
Menschenmassen
Ein Bus vor einer Bar, der die Pilger nach dem Stempeln zur nächsten Station fährt.
Menschen ohne Ende, aber kaum einer mit Tourenrucksack.
Berittene Pilger...



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